Zürich Klimamagazin Nr. 6

Die Weltklimakonferenz in Bonn COP 23 hat in der Umsetzung des Pariser Klimaschutzabkommens zaghafte Fortschritte gemacht. Da die aktuellen Klimaziele unter dem Pariser Abkommen in der Summe noch nicht ausreichen, um die Erderwärmung auf deutlich unter zwei Grad zu begrenzen, wurde bereits in Paris vereinbart, dass die Staatengemeinschaft mit der Zeit immer ehrgeiziger werden muss. Dies gilt auch für die Schweiz. Geht man davon aus, dass wir uns auf eine stärkere Erderwärmung einstellen müssen, kommt der Anpassung ein immer grösserer Stellenwert zu. Denn eine Anpassung können wir direkter steuern, indem wir auf die Herausforderungen der Auswirkungen des Klimawandels direkt reagieren und so Risiken minimieren und Chancen nutzen.

Der Zurich Klimapreis hat Pionierprojekte und Umsetzungen ausgezeichnet, die Beiträge zum Klimaschutz leisten. Für viele Unternehmen, Institutionen und Start-ups war der Klimapreis Ansporn, innovative Massnahmen zur CO2-Reduktion zu verfolgen. Und der Klimapreis zeigt Wirkung: Mit den Preisgeldern konnten Unternehmen, Pioniere und Start-ups ihre Projekte weiterverfolgen sowie neue Ansätze realisieren und weiterentwickeln. Die
Schweizer Unternehmen sind jetzt und heute sensibilisiert und in Sachen Klimaschutz gut unterwegs. Wie ein Sprichwort sagt: Man soll aufhören, wenn es am schönsten ist. In diesem Sinne ist es an der Zeit, einen Schritt weiter zu gehen: Zurich Schweiz verzichtet auf die Ausschreibung 2018 und fokussiert sich noch stärker auf den schweizweit einzigartigen Zurich Naturgefahren- Radar. Ziel ist es, die Bevölkerung zu sensibilisieren, klimabedingte
Risiken zu erkennen und proaktiv zu handeln. Wir investieren in die konsequente Weiterentwicklung und erweitern das Tool um die Naturgefahren Sturm, Hagel und Erdbeben sowie die Gefährdung durch Radon.

Warum ist das wichtig? Neuste Forschungsberichte zeigen: Die Durchschnittstemperatur auf der Erde wird schneller und stärker ansteigen, als bisher angenommen. Die Folgen? Mehr Stürme, Hochwasser und Murgänge. Schlicht noch mehr Wetterextreme. Intelligenter Schutz ist in dieser Zeit das Schlagwort schlechthin. Je besser vorbereitet man auf mögliche Gefahren ist, desto
weniger Schäden wird man erleiden. Mit der Erweiterung des Naturgefahren-Radars hilft Zurich Herrn und Frau Schweizer, sich an diese Ausgangslage anzupassen. Mit wenigen Klicks erfahren Sie mit dem kostenlosen Online-Tool, welche Naturgefahren für Ihr Eigenheim oder Unternehmen bestehen und wie Sie es vor Naturgefahren schützen können. Oft mit ganz einfachen baulichen Massnahmen.

Mehr dazu lesen Sie in diesem Magazin. Zudem erfahren Sie auch, wie verschiedene Gewinner des Klimapreises ihre Projekte weiterentwickelt haben und welche neuen Entwicklungen es im Klimaschutz gibt. Lassen Sie sich von den Ideen und Ansätzen rund um den Klimaschutz inspirieren und sorgen Sie vor.

Ich wünsche Ihnen eine anregende Lektüre.

Joachim Masur
Chief Executive Officer Zurich Schweiz

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2018-02-06T14:41:27+00:00