Climate-friendly investment strategies and performance 2018-01-10T13:23:31+01:00

Project Description

Climate Friendly Investment

Im Übereinkommen von Paris vom Dezember 2015 ist festgehalten, dass die internationale Staatengemeinschaft die Finanzflüsse künftig klimaverträglich ausrichten will. Als kritische Schwelle, ab welcher nicht mehr zu bewältigende Auswirkungen und sogar Kippeffekte eintreten können, gilt ein globaler Temperaturanstieg von maximal 2 Grad Celsius gegenüber der vorindustriellen Zeit. Aufgrund der langen Verweildauer der Treibhausgase in der Atmosphäre sind die Emissionen in der zweiten Hälfte dieses Jahrhunderts auf netto Null zu stabilisieren.

Eine BAFU-Studie von 2015 zu “Kohlenstoffrisiken für den Finanzplatz Schweiz” zeigte auf, dass die Treibhausgasintensität des Schweizer Aktienfondsmarktes mit diesem klimapolitischen 2 Grad Celsius Klimaziel momentan nicht kompatibel ist. Das kann für Investoren verschiedene Risiken bergen. Eine konsequente Eindämmung des Klimawandels beispielsweise durch erhöhte CO2-Preise und strengere Regulierungen kann zu Wertberichtigungen führen (Transitionsrisiken). Daneben können Schäden an Produktionsstandorten oder anderswo in der Wertschöpfungskette aufgrund zunehmender Extremwetterereignisse Werteverluste bedeuten (physische Risiken).3 Mit der zunehmenden Sensibilisierung der Kunden nimmt zudem auch das Reputationsrisiko zu, das Investoren häufig als Motivation nennen, zu klimafreundlicheren Investitionsstrategien überzugehen.

Verlässliche Informationen über die CO2-Exposition der Investitionen und den damit verbundenen Risiken sind ein erster Schritt, um das Investitionsverhalten zu verändern. Zentral in diesem Zusammenhang ist auch die Rendite kohlenstoffarmer Anlagestrategien.
Wichtigste Ziele der Studie sind daher, erstens die Erkenntnisse zur Standortbestimmung der Klimaverträglichkeit der Finanzflüsse zu erweitern und zweitens die Performance klimafreundlicherer Anlagestrategien zu untersuchen.

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